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Development of a digital therapy tool as an exercise supplement for speech disorders and facial paralysis

Development of a digital therapy tool as an exercise supplement for speech disorders and facial paralysis

(Third Party Funds Single)

Overall project:
Project leader: ,
Project members:
Start date: June 1, 2017
End date: December 31, 2019
Acronym: DysarTrain
Funding source: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi)
URL:

Abstract

Dysarthrien sind neurologisch bedingte, erworbene Störungen des Sprechens. Dabei sind vor allem die Koordination und Ausführung der Sprechbewegungen, aber auch die Mimik betroffen. Besonders häufig tritt eine Dysarthrie nach einem Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma oder bei neurologischen Erkrankungen wie Parkinson auf.

Ähnlich wie in allen Sprechtherapien erfordert auch die Behandlung der Dysarthrie ein intensives Training. Anhaltende Effekte der Dysarthrie-Therapie stellen sich deshalb nur nach einem umfangreichen Behandlungsprogramm über mehrere Wochen hinweg ein. Bisher gibt es jedoch kaum Möglichkeiten zur Selbstkontrolle für Patienten noch therapeutische Anleitung in einem häuslichen Umfeld. Auch die Rückmeldung an Ärzte / Therapeuten über den Therapieerfolg ist eher lückenhaft.

Das Projekt DysarTrain setzt genau hier an und will ein interaktives, digitales Therapieangebot für das Sprechtraining schaffen, damit Patienten ihre Übungen im häuslichen Umfeld durchführen können. In enger Abstimmung mit Ärzten, Therapeuten und Patienten werden zuerst die passenden Therapieinhalte zur Behandlung von Dysarthrien ausgewählt und digitalisiert. In einem zweiten Schritt wird eine Therapieplattform mit den geeigneten Kommunikations-, Interaktions- und Supervisionsfunktionen aufgebaut. Für die Durchführung des Trainings werden anschließend Assistenzfunktionen und Feedbackmechanismen entwickelt. Das Programm soll automatisch rückmelden, ob eine Übung gut absolviert wurde und was ggf. noch verbessert werden kann. Eine automatisierte Auswertung der Therapiedaten erlaubt es Ärzten und Therapeuten, die Therapieform auf möglichst einfache Weise zu individualisieren und an den jeweiligen Therapiestand anzupassen. Dieses Angebot wird mit Ärzten, Therapeuten und Patienten in den Behandlungsprozess integriert und evaluiert.

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